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Die goldenen Regeln für Katzenbesitzer...
29.10.2014, 13:13 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 29.10.2014 13:13 von CiKaFe.)
Beitrag: #1
Die goldenen Regeln für Katzenbesitzer...
Warum feste Fütterungszeiten?

Festgesetzte Fütterungszeiten sind interessante Höhepunkte im Tagesablauf und Ihre Katze erlebt die Fütterung als spannende Abwechslung. Fressen sättigt nicht nur, sondern erfüllt auch das Unterhaltungsbedürfnis der Katze. Zusätzlich behalten Sie auch den Überblick über die Nahrungsaufnahme um dafür zu sorgen, dass Ihre Katze nicht zu übergewichtig wird.

Frisches Wasser sollte immer zur Verfügung stehen. Wenn möglich nicht direkt neben dem Fressnapf, denn im Urinstinkt wandert die Katze nach dem Fressen zur nächsten Wasserstelle. Normal trinkt sie nicht dort, wo sie frisst.

Bei einem Neuzugang, sollten Sie vor Ankunft der Katze den Fressnapf und Toilette bereitstellen. Natürlich wird eine Katze in einer fremden Umgebung nicht sofort aufs Futter stürzen oder aufs Klo rennen. Aber falls das Kätzchen doch nach einer Weile Hunger verspürt oder den gewissen Drang hat, sollte bereits alles an Ort und Stelle sein.

Katzen brauchen beim Fressen ihre Ruhe, wollen dabei durch nichts und niemanden gestört werden. Stellen Sie deshalb die Näpfe an einen ruhigen Ort.


Katzenklo

Katzen sind von Natur aus reinliche und saubere Tiere. Wenn Sie von Ihrer Katze reinliches Verhalten erwarten, konfrontieren Sie sie nicht mit unsauberen Bedingungen am Katzenklo. Die Art des Katzenklos und Standort müssen den Bedürfnissen der Katze angepasst sein, wenn Sie sinnlose "Diskussionen" vermeiden wollen, weil Ihre Katze einen besseren Platz gefunden hat - in diesem Fall hat sie die besseren Karten.

Kratzmarkierungen

Katzen kratzen in erster Linie, um sich geruchlich zu präsentieren und ihre soziale Sicherheit zu bestätigen. Es ist Ausdruck der Persönlichkeit und Lebensfreude Ihrer Katze und sie verbessern die Beziehung, wenn sie Ihrer Katze Möglichkeiten für diese Aktivität anbieten. Nur durch das Angebot von attraktiven und katzengerechten Markierstellen können sie verhindern, dass Ihre Einrichtung leidet. Jegliche Zwangsmassnahmen und Strafen sind nicht zielführend weil sie die Katze ängstigen und ein natürliches Verhalten dadurch nicht verhindert werden kann.

Harnmarkieren

Das ist ein Bereich der Katzenkommunikation, wo die Freundschaft aufhört und die Beziehung des Besitzers zur Katze schnell an einen Tiefpunkt kommt. Harnmarkieren ist ein völlig normales Verhalten von Katzen männlich und weiblich, kastriert und unkastriert. Nicht ganz normal ist es, wenn sie in ihrem unmittelbaren Wohnbereich mit Harn markiert. Unsichere und ängstliche Katzen neigen dazu, ihre Umwelt mit Harnmarkierungen zu gestalten. Wenn sie Ihrer gut sozialisierten und neugierigen Katze ausreichend Gelegenheit geben, ihrem Forscherdrang nachzukommen, reagiert sie auf Veränderungen in der Wohnung nicht so leicht verunsichert.

Ein paar Anregungen für Katzenspiele

Interaktive Spiele für Wohnungskatzen ist ein unabdingbares Muss, um Langeweile, Übergewicht, Hyperaktivität und Aggression zu vermeiden. Orientieren Sie sich beim Spiel mit Ihrer Katze an den natürlichen Auslöser und dem Beutespektrum für das Jagdverhalten: Geräusche wecken das Interesse und ruckartige Bewegungen lösen den Beutefang aus. Halten Sie bestimmte interessante Spielsachen unter Verschluss, damit sich Ihre Katze nicht verletzen kann oder durch Verschlucken von Fremdkörpern geschädigt wird. Außerdem bleiben dadurch das Interesse am Spiel und auch das Spielzeug länger erhalten. Die Spieleinheiten müssen ausreichend lang sein, damit die Katze auch die Aktivität ausleben kann und nicht noch mehr anstaut. Geben Sie Ihrer Katze die Chance, das zu tun, was sie am allerbesten kann: Jagen!

Katzenaussichten

Der Aussichtsplatz am Fenster ist für reine Wohnungskatzen die wichtigste Verbindung zur Außenwelt. Er bietet Zerstreuung und geistige Anregung, die für die psychische Gesundheit und Stabilität Ihrer Katze außerordentlich wichtig sind. Die Wohnung katzensicher zu machen ist ein absolutes Muss. Katzen landen zwar immer auf ihren Pfoten, aber sie haben dennoch wesentlich schlechtere Flugeigenschaften als Tauben, daher sind Fenster- und Balkonnetze unabdingbar.


Rückzugs- und Schlafgelegenheiten, warum?

Katzen lieben als Schlaf- und Ruheplätze warme, trockene und geschützte Orte. Für wirklich entspannenden Tiefschlaf brauchen viele Katzen Sichtschutz- das gilt ganz besonders für Haushalte mit mehr Katzen, Kindern und Hunden. Zugang zum Schlafzimmer für einzeln gehaltene Wohnungskatzen oder auch ängstliche, unsichere Katzen ist eine Notwendigkeit. Ihrer Katze sollten sie auch eine Platz gewähren, wo sie total geschützt und auch ohne Blickkontakt vom Menschen schlafen kann. Sie braucht dies um ganz sicher und ungestört sich zu fühlen, ansonsten lebt sie ständig unter Stress, das wiederum Gesundheitliche Störungen mit sich bringt.

Was erwarten Sie von einer gut erzogenen Katze?

Katzen kann man doch nicht erziehen! Fast jeder, den sie fragen, wird das bestätigen. Und man kann eben doch! Es ist nur eine Frage des "Gewusstwie". Gehen Ihre Vorstellungen jetzt allerdings in Richtung schlagartige Befehlsausführung nach Anweisung in militärischem Tonfall - dann muss ich sie doch enttäuschen. Mit dieser Art von Erziehung werden Sie bei Ihrer Katze nicht den geringsten Erfolg haben. Wenn Sie aber ein klein wenig von einer rein befehlsorientierten Erziehung abrücken, dann tun sich plötzlich viel ungeahnte Möglichkeiten auf!

Sie meinen, eine Katze zu erziehen bedeutet, ihr ein weitgehend artgemäßes Umfeld in der Wohnung zu bieten? Sie wollen Ihre Katze erziehen, um in gegenseitigem Respekt, Verständnis und Harmonie denselben Lebensraum zu bewohnen? Sie sind bereit, auch von Ihrer Katze in Hinblick auf Toleranz und Achtsamkeit erzogen zu werden?

Dann liegen Sie richtig!

Mit körperlicher Gewalt und Zwang eine Katze zu erziehen oder ihr nicht ein Minimum an artgerechten Verhaltensweisen zu ermöglichen werden Sie kläglich scheitern. Sie werden damit in einer Sackgasse landen, weit weg von Harmonie und guter Beziehung zueinander.

Toleranz und Achtsamkeit lehrt Sie Ihre Katze, weil Sie sich immer wieder fragen können, ob ein Verbot tatsächlich so wichtig ist, wie Sie glauben. Ist es nicht wichtig, dann ist es ein Stück mehr Toleranz in Ihrem Leben, wenn doch, dann sollten sie Ihre Achtsamkeit erhöhen.

Wie lernen Katzen?

Katzen sind umso offenere und flexibler für Lernprozesse, je besser ihr Gehirn entwickelt ist und je mehr sie gefordert werden. Katzen lernen am Erfolg oder Misserfolg, indem sie automatisch mit allem Assoziationen herstellen, was zu diesem Erfolg oder Misserfolg geführt hat oder geführt haben können. Erfolgserlebnisse erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass ein Verhalten öfter wiederholt wird. Katzen können von anderen Katzen und Menschen durch Beobachtung und Nachahmung lernen.

Muss Strafe sein?

Korrigieren Sie eine Katze nie mit Schlägen! Prügeleien sind für Katzen untereinander ernster Kampfeinsatz, und es geht dabei in der Regel um schmerzhafte Verletzungen. Ihre Katze wird sich mit allen 18 Krallen und 30 Zähnen gegen Sie wehren und sie in Zukunft meiden, wo es nur geht.

Korrigieren Sie keine Katze, wenn sie Angst hat. Eine der möglichen Reaktionen von ängstlichen Katzen ist Aggression.

Korrigieren Sie keine Katze für katzentypisches Verhalten, ohne ihr akzeptable Alternativen anzubieten.

Korrigieren Sie keine Katze außerhalb des unmittelbaren zeitlichen Zusammenhangs (1 Sekunde) für ein Verhalten - sie kann rein gar nichts daraus lernen, allenfalls, dass Sie der Mensch unberechenbar und gefährlich sind.

Strafe vermitteln keinerlei Information über das erwünschte Verhalten und verursachen Stress. Falls Korrekturen notwendig sind, sollten diese nach Möglichkeit anonym und ohne Zorn erfolgen. Setzen Sie Korrekturen wie Nein äußerst sparsam ein, um sie nicht unwirksam zu machen. Ignorieren ist hinreichend effektiv, um in Kombination mit positiver Verstärkt und das Verhalten einer Katze zu beeinflussen.

Anteilnehmen und schnuppern lassen

Jede Katze möchte gerne integriert werden in das Leben des Menschen. Deshalb ist alles was Neues auf sie zu kommt erst mal interessant und wird beschnuppert. Denn die Katze lebt nach dem was gut riecht akzeptiert sie. Deshalb oftmals auch die Probleme mit dem Futter. Es gibt immer wieder neu Futterchargen die jedes Mal anders riechen und für die Katze als ungenießbar richt. Kommt ein Kätzchen zu Ihnen ins Haus, sollten sie es in aller Ruhe bei sich einführen. Es wird zunächst etwas irritiert und verunsichert herumlaufen, mal hier, mal dort schnuppern, doch bald etwas mehr Sicherheit dadurch gewinnen. Schleppen sie es nicht von Raum zu Raum, nehmen Sie es nicht ständig auf den Arm, laden Sie am ersten Tag nicht Ihre ganze Verwandtschaft zum Kaffeetrinken ein. Die Katze braucht Ruhe und Muße, um sich im neuen Zuhause zurechtzufinden.

Katzenpflege

Katzen mögen es nicht nur, wenn man ihnen bei der Fellpflege hilft, es ist auch ganz wichtig, überschüssiges Haar mit Kamm oder Bürste zu entfernen. Wichtig ist, nicht zu grob vorzugehen, denn die Katzenhaut ist dünn und kann schnell verletzt werden. Außerdem: tut es der Katze einmal weh, lässt sie für den Rest ihres Lebens keinen Kamm mehr an sich ran.

Das Revier möglichst nicht einschränken

Katzen brauchen Platz. Sie nur in einem kleinen Zimmer zu halten, währe nicht artgerecht. Deshalb: Lassen Sie sie nach und nach ihre Wohnung erkunden und von ihrem neuen Revier Besitz ergreifen. Geben Sie ihr möglichst Auslauf - wenn nicht draußen, dann wenigstens drinnen.

Konsequente Beziehung

Heute darf sie auf dem Bett schlafen, morgen nicht, übermorgen vielleicht... Mit Inkonsequenz könne Katzen nichts anfangen. Deshalb sollten sie sich von vornherein klar darüber sein, was Sie Ihrer Katze erlauben und was nicht. Sie sollten den Rhythmus des Tieres möglichst nicht durcheinander bringen. Vor allem verunsichern und verängstigen sie die Katze dadurch, wenn Sie sich unberechenbar ihr gegenüber verhalten.

Quelle: http://www.seele-der-tiere.de/erziehung_...altung.htm

Manchmal ertappe ich mich dabei, wie ich mit mir selbst spreche. Und dann lachen wir beide!

JuArt

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