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Frankfurt - Babystopp für Straßenkatzen
19.07.2013, 20:32
Beitrag: #1
Information Frankfurt - Babystopp für Straßenkatzen
Auf Frankfurts Straßen leben zwischen 8000 und 10.000 wilde Katzen. Ihre Zahl nimmt immer mehr zu. Tierschützer organisieren deshalb Kastrationen für die streunenden Tiere. Sie fordern aber auch eine Kastrationspflicht für alle Katzen, die nicht nur im Haus gehalten werden.

Frankfurt. –

Sie leben im Verborgenen, in Parks und Industrieruinen – am helllichten Tag sind sie kaum zu sehen: Doch in Frankfurt gibt es nach Schätzungen von Tierschützern zwischen 8000 und 10.000 wilde Katzen. „Ich halte das noch für eine vorsichtige Schätzung“, sagt Sandra Weitzel, Vorsitzende des Vereins „Straßenkatzen Frankfurt“.

Das Problem ist, dass diese wilden Katzen Krankheiten und Parasiten übertragen können, die insbesondere Hauskatzen mit Freigang, aber auch Menschen gefährlich werden können. Deshalb kümmern sich Tierschutzvereine wie Straßenkatzen Frankfurt um die oftmals verwahrlosten, unterernährten und verletzten Tiere und sorgen dafür, dass sie von einem Tierarzt kastriert werden.

Damit soll verhindert werden, dass die Straßenkatzen-Population weiter rasant ansteigt. „Eine Katze kann im Jahr drei bis viermal tragen und bekommt bis zu fünf Junge“, erklärt die Tierärztin Anette Tillner. Die Nachkommen werden bereits nach fünf Monaten das erste Mal geschlechtsreif. Ein großes Problem sei außerdem, dass viele Tierbesitzer ihre Katzen frei laufen, aber nicht kastrieren lassen. Einige Halter sähen die Kastration als „Eingriff in die Würde des Tieres“ an, erklärt Weitzel. Manche gäben einfach ihren Kindern nach, die gerne Katzenbabys haben möchten. Zudem halte sich unter anderem in Internetforen hartnäckig der Mythos, dass Katzen mindestens ein Mal „rollig“, am Besten jedoch ein Mal schwanger werden, berichtet Tillner.

„Je früher, desto besser“

Völliger Unsinn, betonen Tierschützer und die Tierärztin: „Je früher, desto besser“, sagt Michaela Topell von Straßenkatzen Frankfurt. Neuere Studien hätten gezeigt, dass das beste Alter für die Kastration von Katzen bei sechs bis zwölf Wochen liege. Doch auch zu manchem Veterinär der älteren Generation hätten sich das noch nicht herumgesprochen: „Da ist noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten.“

Marie-Christin Gronau vom Tierschutzverein Tasso sieht manche deutsche Stadt schon auf dem Weg zu römischen Verhältnissen, wenn nicht auch der Gesetzgeber aktiv wird. In der italienischen Hauptstadt gehören die streunenden Katzen mittlerweile zum Straßenbild. Daher fordert sie eine Kastrationspflicht für Katzen, die nicht ausschließlich in der Wohnung gehalten werden.

Viele Politiker verkennen die Problematik jedoch, bemängeln die Tierschützer. „Wir haben viele Bürgermeister direkt angeschrieben“, berichtet Topell. „Häufig kam dann vom Veterinäramt die Antwort: ‚Bei uns ist das kein Problem.‘“


Quelle :
fr-online.de
http://www.fr-online.de/frankfurt/tiersc...48906.html

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