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CNI - Erste Hilfe
29.08.2012, 22:36 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 30.08.2012 14:04 von Melcorrado.)
Beitrag: #1
CNI - Erste Hilfe
Hier http://www.felinecrf.info/index.htm findet ihr sehr viele wichtige und hilfreiche Infos zum Thema Chronisches Nierenversagen (CNI)

[Bild: 12527510kz.jpg]
LG Melanie mit Leo, Lui, Luna und Motte und Tiger fest im Herzen. Du fehlst mir kleiner Schmuser...
http://notfelleos-land.jimdo.com/vermittlungstiere/
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13.10.2013, 12:56
Beitrag: #2
RE: CNI - Erste Hilfe
Warum steht hier so rein gar nichts???? Es ist eine so häufige Katzenkrankheit! Seltsam......
Mein Kater hat CNI im Endstadium.
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13.10.2013, 18:47
Beitrag: #3
RE: CNI - Erste Hilfe
Ich bin zu einem Katzenforum gekommen, weil meine Katze damals CNI-Verdacht hatte. ich habe mich gerade bei O.G. Seite tagelang belesen. Die ist Weltklasse!
Hast du schon mal mit SUC versucht bei deiner Katze? Damit kann man den Verlauf einige Zeit hinaus zögern.
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13.10.2013, 20:20
Beitrag: #4
RE: CNI - Erste Hilfe
Ich habe meine geliebte Tira auch an CNI verloren.

SUC kannte ich damals leider noch nicht.
Sie wurde nur mit Infusionen und ACE Hemmern behandelt.

[Bild: su4n5ep84bjx.jpg]
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13.10.2013, 21:14
Beitrag: #5
RE: CNI - Erste Hilfe
Cyro braucht ja gottseidank momentan nur Nierenschonkost und noch keine Medikamente. Aber die Seite ist sehr informativ.

[Bild: 18788227jo.jpg]
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14.10.2013, 06:19
Beitrag: #6
RE: CNI - Erste Hilfe
Meine Tira hat das Futter ums verplatzen nicht gefressen, das war ihr zu matschepampig.
Ich habe dann notgedrungen normal weiter gefüttert.

[Bild: su4n5ep84bjx.jpg]
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15.10.2013, 09:13
Beitrag: #7
RE: CNI - Erste Hilfe
Tom hat CNI im Endstadium.
Er ist fast 16.

Derzeit bekommt er Royal Canin Renal, bei Bedarf MCP- Tropfen und Fortekor.

Wer hat auch eine CNI - Katze und Erfahrung damit?

LG

Felis
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15.10.2013, 11:15
Beitrag: #8
RE: CNI - Erste Hilfe
Tut mir echt leid wegen Tom. Gott sei Dank habe ich bisher noch keine Erfahrung mit CNI sammeln müssen. Es kommt jedoch die nächsten Jahre bestimmt auch noch auf uns zu, da mein Bryan ein PKD Kater ist.

Liebe Grüsse
Rita mit Amelie, Bryan, (Bella im Herzen) und Ooki
-----------------------------------------------------------------------------
[Bild: wgysybg5pgmo.jpg]
Einem Tier das Leben zu retten verändert nicht die Welt, aber die ganze Welt ändert sich für dieses eine Tier...
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15.10.2013, 16:50
Beitrag: #9
RE: CNI - Erste Hilfe
@felis: Bist du in der YahooGroup für CNI angemeldet? Dort wird dir richtig geholfen und die werten das BB aus und sagen genau, was du noch machen kannst. Klar ist 16 Jahre ein schönes Alter, aber ein Versuch ist die Gruppe auf jeden Fall wert.
http://de.groups.yahoo.com/group/nierenkranke_Katze/
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16.10.2013, 09:03 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 16.10.2013 09:04 von Felis.)
Beitrag: #10
RE: CNI - Erste Hilfe
Uih, was ist PKD und was ist BB????? Frage
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16.10.2013, 09:36 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 16.10.2013 09:37 von molly66.)
Beitrag: #11
RE: CNI - Erste Hilfe
pkd - polyzistische Nierenerkrankung (meist vererbt)

BB - Blutbild
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16.10.2013, 09:40 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 16.10.2013 09:41 von Checky.)
Beitrag: #12
RE: CNI - Erste Hilfe
(16.10.2013 09:03)Felis schrieb:  Uih, was ist PKD und was ist BB????? Frage

PKD = Polycystic Kidney Disease, eine erbliche Nierenerkrankung, die besonders oft Perserkatzen betrifft. Aber auch andere Rasse und Mixe können PKD bekommen. Bei der Erkrankung bilden sich immer mehr mit Uin gefüllte Zysten in der Nierenrinde und im Nierenmark. Irgendwann ist die Niere dann zerstört und die Katzen sterben an Nierenversagen.

BB ist einfach die Abkürzung für Blutbild.

EDIT: Molly war schneller

[Bild: 18788227jo.jpg]
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16.10.2013, 11:37
Beitrag: #13
RE: CNI - Erste Hilfe
Ah so, danke.

SUC ist homöopathisch, gell?
Das lehne ich aus ideologischen Gründen ab, generell.

Aber im Moment kommt er mit Diätfutter, Fortekor und, sollte ihm übel sein, MCP - Tropfen ganz gut zurecht.

Nur darf man halt generell sein Alter nicht vergessen.

Und nein, ich denke nicht, das es erblich ist; er hat FORL und CNI ist keider oft eine Begleiterscheinung dieser Krankheit.
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16.10.2013, 11:45 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 16.10.2013 11:47 von molly66.)
Beitrag: #14
RE: CNI - Erste Hilfe
CNI ist ja auch nicht erblich.
Und wenn du Homöopathie ablehnst, dann musst du mit den Möglichkeiten klarkommen, die ein TA verschreibt. Wenn deine Katze alles verträgt, ist das ja auch gut. Und wiegesagt, wenn er dann auch keine Medis mehr schlucken will, oder nur noch kotzt, dann kannst du ihn auch alles das geben, was er will. Hauptsache, er frisst überhaupt was. Besser wird es sicher nicht mehr.

Wie wurde FORL festgestellt? Hat man digital geröntgt? Und alle Zähne gezogen?
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17.10.2013, 10:31
Beitrag: #15
RE: CNI - Erste Hilfe
Tommys Befinden schwankt nach wie vor, doch generell gehts ihm physisch seit dem Einstellen mit dem Fortekor besser. Die MCP - Tropfen brauche ich nicht mehr regelmäßig zu geben und passe sie - allmählich bekomme ich nun doch einen Blick dafür, wann ihm wirklich übel ist - seinem Befinden an.

Physisch. Das Fell sieht wieder besser aus, seine Augen auch, er frisst i.a. recht gut das Diätfutter (manchmal gemischt mit ein wenig von seinem alten, wenn er beginnt, zu meutern), nach wie vor schafft ers noch, auf Fensterbänke und Co zu springen u.ä. Physisch merkt man nur noch selten etwas von der Schwere seiner Erkrankung.

Doch das ist nur die eine Seite; die andere macht uns - dem Hund und mir - echt arg zu schaffen: Tommy ist nicht mehr der Kater, den wir fast 16 Jahre hatten.... Sad (Das Äußerste an Abwehr des Katers bisher war: Passte ihm was nicht, ging er einfach fort und suchte sich ein ruhiges Eckchen.
Das war Tom - früher....)
Doch nun.....

Bobby hat inzwischen so panische Angst vor ihm, dass er sich nur noch an meiner Seite in das Zimmer wagt, in welchem der Kater grad lauert (wörtlich zu nehmen und daran ist leider NICHTS Spielerisches mehr...), er kaum mehr frisst, wenn Tom in der Nähe ist (und wenn, dann SO hektisch und unter ständigem Schauen, was sein einstiger Kumpel macht, dass er mittlerweile wieder vermehrt mit Magenprobs zu tun hat - inzwischen sperre ich den Kater schon aus, wenn Bobby futtert, aber selbst dann entspannt der Hund sich kaum noch).

Und letzte Nacht hat Bobs vor Angst offenbar ins Bett leergekotzt oder gepischert (sorry, aber es war echt nicht zu erkennen und ich sah später nur das "Ergebnis", nicht das Tun), weil Tommy mal wieder "ausgerastet" ist. Sad
Dazu gleich mehr....

Womit ich beim Thema bin: Phyisch gehts Tommy eindeutig besser gegenüber der Zeit vor der Behandlung - aber er verändert sich wesensmäßig derart, dass wie erwähnt der Hund, bis dato sein bester Kumpel und umgekehrt, wirklich inzwischen panische Angst vor dem Kater und seiner Unberechenbarkeit hat und selbst ich im Umgang im dem Katerle vorsichtig geworden bin - etwas, das nie notwendig gewesen ist in den vielen Jahren des Zusammenlebens mit ihm.... Sad(

Das Tier ist zeitweilig - eher meistens.... - ein richtiger "Aggrokater" geworden, der regelrecht auf den Hund losgeht (mit mir wagt es es in der Form noch nicht - noch nicht.... -, aber er versuchts, nur weise ich ihn, bevor er ansetzen kann, dann zurecht, was der Hund halt nicht kann).

Das geht soweit, dass der Kater sich immer und immer und immer wieder auf den Hund stürzt (und da er wie erwähnt physisch noch sehr fit ist, ist er kräftemäßig dem Hund total überlegen und Bobby zieht, zumal absolut nicht auf Krawall gebürstet, immer den Kürzeren), selbst, wenn dieser einfach nur auf dem Sofa liegt und pennt und ich dazwischen gehen muss, denn wie erwähnt:

Mit den früheren spielerischen Balgereien, bei denen Bobby begeistert mitgemacht hat, hat das alles leider absolut nichts mehr zu tun - Tommy ist dann wirklich total aggressiv und böse und darauf aus, dem Hund weh zu tun (was ihm leider auch schon einige Male gelungen ist und ich somit die Beiden jetzt echt im Auge behalte und, muss ich zum Einkaufen kurz außer Haus, sie räumlich trenne) und er stoppt auch nicht von selbst.

Hinzu kommt - das zielt nun auch auf letzte Nacht ab -, dass Tommy zunehmend eine Art "Tigergebrüll" gestartet hat.
Ich kenne diese Art Maunzen gelegentlich aus Zeiten, wenn ich morgens mit Bobby Gassi musste und der Kater eigentlich mit wollte. Damals war das noch normal - das jetzt, das ist es nicht mehr.... Sad

Heute Nacht hat er uns um 1 Uhr damit hochgejagt (und ich vermute, das war auch der Grund für Bobbys physische Reaktion - ob nun Kotzen oder Pinkeln) mit lautem Brüllen vor der Wohnungstür - anders kann ichs nicht nennen, es war ein regelrechtes Brüllen und mittlerweile kommt dies immer häufiger vor.... Sad((

Die Nacht war gelaufen - zumal Tommy grad auch nachts eine zunehmende Unruhe zeigt. Ich lasse schon die Türen auf incl. Balkontür, damit er sich frei bewegen kann, weil er gleichtzeitig zu seiner Aggressivität ständig auch unsere Nähe sucht und immer dort liegen (oder zumindest sein) möchte (so er denn mal liegt....), wo wir sind.
Aber es steigert sich und sowohl die Aggros als auch die Unruhe als auch das Nähebedürfnis (es sei denn, ihm ist übel, dann verkriecht er sich lieber) nehmen zu.....

Entsprechend gehts Bobby heute morgen - er hat zwar gefressen, aber mit nachfolgenden Magenprobs (ist nunmal seine Schwachstelle und wenn was reagiert, dann sein Magen- Darm - Trakt).
Wieder Buscopan, damit er endlich entspannen konnte - aber ich kann doch nun nicht dauernd meinem eigentlich gesunden Hund Medis reindonnern (was längst der Vergangenheit angehörte; normalerweise brauchten wir die noch ca. 1x p.M.! Jetzt wieder jede Woche.... Sad(( ), nur weil er mit der Krankheit des Katers nicht klar kommt..... :uho2:

Aber ich habe zunehmend das Gefühl, dass Tom selbst mit seiner Wesensveränderung nicht mehr zurecht kommt und sich selbst nicht mehr wiedererkennt..... Sad

Ja, das ist die traurige Situation, aus der es im Moment kein Entrinnen gibt, es sei denn,es gibt noch ein Medi, das den Kater etwas ruhig stellt. Angsichts seiner Verfassung hätte ich da keine Bedenken, ihm das zu geben - eher, als dass ich meinen gesunden Hund ständig mit Buscopan vollstopfen muss.... :oops:

Denn eines werde ich nicht mehr tun: Sonst noch irgendwelche weitreichenderen Behandlungsmaßnahmen ergreifen wie eine erneute Elektrolythera, die dann vielleicht wieder 2 Wochen wirkt und das wars oder ähnliches....

Wir können nicht mehr - sorry. Denn wenn das so weitergeht und sich - vermutlich - noch steigert -, dann habe ich am Ende nicht nur keine Katze, sondern auch keinen Hund mehr..... Sad(

Natürlich will ich nicht (!!!!!), dass Tommy zum gegenwärtigen Zeitpunkt eingeschläfert wird!!!! Auf keinen Fall - dazu gäbe es jetzt keine Veranlassung. Ich hab mich drauf eingestellt, vermehrt auf meinen Hund aufzupassen und halt die nächste Zeit noch eingeschränkter zu leben, aber das hat mein Katerschatz verdient nach fast 16 treuen Jahren.

Aber ich möchte auch nichts mehr unternehmen, was das alles noch weiter hinauszögert, ohne dass man Tommy wirklich und längerfristig helfen kann.

Er hatte ein wunderschönes Katzenleben, das kann ich mit Fug und Recht sagen. Und ich spüre, dass, auch wenn es ihm physisch nun besser geht, er so nicht mehr wirklich glücklich ist.
Er soll solange leben dürfen, wie sein Körper mitmacht, aber alles andere, was dieses Leid, das aus ihm ein Tier macht, das er nie war, verlängert, das möchte ich nicht mehr.

LG

Felis
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