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Unser Charly... Eventueller Gehirntumor oder Leber Vergiftung
20.05.2013, 21:29 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 20.05.2013 21:44 von Linus.)
Beitrag: #46
RE: Unser Charly... Eventueller Gehirntumor oder Leber Vergiftung
@Carmencita

Das ist doch selbsverständlich, ich weiß doch wie das ist wenn plötzlich ein Tier schwer erkrankt und keiner weiß so richtig wieso. Wir wollen doch alle das gleiche, kranken Tieren helfen und deren Dosis und gemeinsam Lösungen finden das man dem Tier helfen kann.Knuddeln

Ich hab mich ja auch mit BB`s nun mittlerweile auseinander gesetzt, und hab noch woanders eine tolle Anlaufstelle gefunden leider erst vor kurzem( nein keine Werbung)wo man sich speziell mit Krankheitsbilder befasst.

Mir haben sie damals in der TK gesagt, man muss systematisch vorgehen, nicht alles durcheinander das würde zur Verwirrung führen und man bringt die Symptome leicht durcheinander, deswegen eins nach dem anderen.

Wäre vielleicht hilfreich wenn du das Blutbild mal einstellen könntest( oder abtippern), hab mittlerweile auch einige Links gesammelt worin das gut erklärt ist welcher Wert was bedeutet. Für uns Laien ist das manchmal schwer verständlich, aber wenn ich kann würde ich dir helfen. Ich bin natürlich kein Tierarzt. Aber die einzelnen Werte könnte ich vielleicht schonmal einigermaßen erklären.

Ist man dem Leberproblem denn nicht weiter nachgegangen?

Und mit dem Futter wenn er es nicht mehr mag, versuch es mal mit gekochtem Hühnchen abgekühlt ganz klein machen, vielleicht klappt das ja. Bei Leberproblemen muss hochverdauliches Futter her. Hab ja im Moment ein ähnliches Problem von mehreren. Und Viel trinken schadet ebenfalls nicht, zur Not Wasser mit Hühnchen vermischen.

Ein Tier hat im Leben nur ein Ziel, sein Herz zu verschenken..

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21.05.2013, 14:18
Beitrag: #47
RE: Unser Charly... Eventueller Gehirntumor oder Leber Vergiftung
Gibt es hier schon Neuigkeiten vom armen Charly?

Liebe Grüsse
Rita mit Amelie, Bryan, (Bella im Herzen) und Ooki
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[Bild: wgysybg5pgmo.jpg]
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21.05.2013, 19:53
Beitrag: #48
RE: Unser Charly... Eventueller Gehirntumor oder Leber Vergiftung
Hallo zusammen. Also nach der Arbeit hab ich meine Tierärztin angerufen wegen röntgen u.s.w. Sie meinte ich soll das Metacam erstmal 1 Woche geben und schauen was sich bessert und danach reden wir weiter. Heute bin ich fast der Meinung das sie Recht hat, denn Charly frisst einiges besser und er sieht irgendwie viel besser aus heute. Jenny meinte auch das das Metacam ein paar Tage braucht bis es hilft. Also ich warte jetzt noch 2 Tage und schaue ob es so bleibt und er wieder frisst und schau dann was wir machen. Halte euch natürlich auf dem Laufenden

So sieht er grad aus, gemütlich auf der Couch.

[Bild: charly215.jpg]

Uploaded with ImageShack.us

Die Lichtverhältnisse sind nicht gut, aber ich glaube man sieht das er etwas besser aussieht. Ist ganz schön dünn geworden der Arme.
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21.05.2013, 20:03
Beitrag: #49
RE: Unser Charly... Eventueller Gehirntumor oder Leber Vergiftung
Na dann hoffen wir mal, dass sich Charly noch mal berappelt. Metacam ist aber doch ein Schmerzmittel und kein Heilmittel oder?

Liebe Grüsse
Rita mit Amelie, Bryan, (Bella im Herzen) und Ooki
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[Bild: wgysybg5pgmo.jpg]
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21.05.2013, 20:10
Beitrag: #50
RE: Unser Charly... Eventueller Gehirntumor oder Leber Vergiftung
Ja Genau Rita, Metacam is ein bekanntes Schmerzmittel.

Hier hat es eig immer relativ schnell gewirkt. Innerhalb ein paar Std. Aber bei AB zb dauert es durchaus schon mal 24-48 Std bis es wirkt.

Das es bei Metacam so lange dauert ist mir neu???

Selbstgenähtes mit Heart
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[Bild: 18986994de.jpg]
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21.05.2013, 22:07
Beitrag: #51
RE: Unser Charly... Eventueller Gehirntumor oder Leber Vergiftung
Ja , es sit ein schmerzmittel und soll wohl auch Entzündungen hemmen im Körper.

[Bild: su4n5ep84bjx.jpg]
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23.05.2013, 19:55
Beitrag: #52
RE: Unser Charly... Eventueller Gehirntumor oder Leber Vergiftung
Also mein Blue ist ein Goldstück, er putzt meinen armen Charly sauber :-)



   


Charly gehts im Moment etwas besser. Das ist zwar schön das ihm Metacam hilft (Schmerzmittel und Entzündungshemmer) aber wo die Entzündung und die Schmerzen sind, wissen wir noch nicht.
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KittyCat
23.05.2013, 20:54
Beitrag: #53
RE: Unser Charly... Eventueller Gehirntumor oder Leber Vergiftung
(23.05.2013 19:55)Carmencita schrieb:  Also mein Blue ist ein Goldstück, er putzt meinen armen Charly sauber :-)






Charly gehts im Moment etwas besser. Das ist zwar schön das ihm Metacam hilft (Schmerzmittel und Entzündungshemmer) aber wo die Entzündung und die Schmerzen sind, wissen wir noch nicht.


Wie sieht es mit dem Blutbild aus?

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23.05.2013, 21:06
Beitrag: #54
RE: Unser Charly... Eventueller Gehirntumor oder Leber Vergiftung
Die Tierärztin meinte ja am Telefon wir warten diese Woche ab wegen der Medizin, deshalb hab ich das Blutergebnis noch nicht geholt weil wir nur telefoniert hatten. Will aber morgen mal hin deswegen.
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24.05.2013, 13:51
Beitrag: #55
RE: Unser Charly... Eventueller Gehirntumor oder Leber Vergiftung
Wenn ein Schmerzmittel nicht wirkt, ist es entweder zu schwach dosiert oder es ist das falsche Mittel.
Manchmal hilft es, das Präparat zu wechseln.
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[-] 1 Mitglied Gefällt Elastomull's Beitrag:
Musepuckel
24.05.2013, 22:39
Beitrag: #56
RE: Unser Charly... Eventueller Gehirntumor oder Leber Vergiftung
Ich hab das Blutergebnis bereits gescannt und werde die Bilder morgen einstellen sobald ich wieder an meinem Computer bin.

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Linus
25.05.2013, 13:14
Beitrag: #57
RE: Unser Charly... Eventueller Gehirntumor oder Leber Vergiftung
(24.05.2013 13:51)Elastomull schrieb:  Wenn ein Schmerzmittel nicht wirkt, ist es entweder zu schwach dosiert oder es ist das falsche Mittel.
Manchmal hilft es, das Präparat zu wechseln.

Das sehe ich genauso, denn Schmerzmittel ist nicht gleich Schmerzmittel und sie wirken oft unterschiedlich.

[Bild: su4n5ep84bjx.jpg]
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25.05.2013, 19:04
Beitrag: #58
RE: Unser Charly... Eventueller Gehirntumor oder Leber Vergiftung
[Bild: sbg9ww9zl2pq.jpg]

[Bild: eplwogy3thdp.jpg]

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26.05.2013, 14:20 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 26.05.2013 14:26 von Linus.)
Beitrag: #59
RE: Unser Charly... Eventueller Gehirntumor oder Leber Vergiftung
Hallo.. ich hab mir mal die Mühe gemacht die einzelnen Abkürzungen deines Profils rauszusuchen. Alle Angaben sind ohne Gewähr, sind nach besten Wissen und Gewissen zusammen gesucht worden.
Viele Erklärungen sind zwar aus dem Human Bereich aber wie ich finde sehr gut erklärt.

Zum 1.Screen

Das sieht nach einem Leber/Nierenprofil aus..

ALP gehört zum Leberwert
(auch AP oder ALKP)= Alkalische Phosphatase; dabei handelt es sich um ein Enzym, dessen Wert v.a. für die Untersuchung von Leberwerten von Relevanz ist. Ebenso zeigt es Veränderungen an den Knochen und den Nieren an. Der Referenzbereich von ALKP bei der Katze liegt bei bis 70 U/L. Labormesswert meist von 14 -111 U/L

http://www.katzen-lexikon.de/Blutbild

ALT ebenfalls Leber
(auch ALAT oder GPT) = Alanin-Aminotransferase; dabei handelt es sich ebenfalls um ein Leberenzym. Es zeigt also bei einem veränderten (meist erhöhtem) Wert an, ob eine Lebererkankung (vielfältig) vorliegt. Der Referenzbereich bei der Katze liegt bei bis zu 45 U/L. Labormesswert meist von 12 -130 U/L

Harnstoffwert (=Urea)ein Wert der zur Niere gehört

Harnstoff wird von der Leber im Zuge der Verdauung gebildet und von den Nieren ausgeschieden. Er ist abhängig von der Nahrung der Katze. Ein kurzfristiger Anstieg nach proteinreicher Nahrung oder körperlicher Anstrengung ist normal. Er ist bei Niereninsuffizienz, Dehydrierung sowie bei Herzinsuffizienz, Nierentumoren, -trauma oder Harnabfluss-Störung erhöht. Der Harnstoff steigt bei der Katze stets vor dem Kreatinin.

http://www.catsonline.de/praxis/laborwerte/

GLUCOSA:

Normalerweise ist nur sehr wenig Glucose im Harn. Teststreifen liefern dann das Ergebnis "negativ". Die häufigste Ursache für eine vermehrte Ausscheidung von Glucose im Harn ist die Zuckerkrankheit. Aber auch Erkrankungen der Niere können die Ursache von Erhöhungen des Harnzuckers sein.Die Glucose (=Traubenzucker) im Harn wird auch Harnzucker genannt. Der Name Glucose kommt vom griechischen Wort für "süß", glykys

http://www.med4you.at/laborbefunde/lbef2...zucker.htm



CREATIN/Niere:

Kreatinin ist ein Nierenwert, der unabhängig von der Fütterung, zuverlässiger als der Harnstoff den Zustand der Nieren widerspiegelt. Er ist allerdings auch erhöht bei Dehydrierung, bei Schock oder Herzinsuffizienz oder nach Gabe bestimmter Medikamente (Penicillin, Ibuprofen, Ascorbinsäure). Kreatinin steigt bei der Katze meistens erst nach der Erhöhung des Harnstoffs. Ein zu niedriger Wert wird nach Hämolyse oder bei Gelbsucht beobachtet.

http://www.catsonline.de/praxis/laborwerte/

TBIL-Leber

Das Bilirubin im Blut stammt vor allem aus dem Abbau der roten Blutkörperchen. Bilirubin wird von der Leber in die Galle und über die Galle in den Darm ausgeschieden.Ursachen einer Erhöhung im Blut sind daher übermäßige Zerstörung roter Blutkörperchen (Hämolyse),Erkrankungen und Schäden der Leber (z.B. Hepatitis, Alkoholschädigung-bei der Katze eher nicht :-), Blockierungen des Galleabflusses (z.B. Steine, Tumoren, Entzündungen).Vom lateinischen "bilis", die Galle, und "ruber", rot.
Die Bezeichnung Gesamtbilirubin oder auch totales Bilirubin (TBIL) ist exakter und drückt aus, das bei dieser Laboranalyse alle Arten von Bilirubin, die im Blut vorkommen, bestimmt wurden.

http://www.med4you.at/laborbefunde/lbef_bilirubin.htm

T-Prot V: Damit kann ich leider nichts anfangen bzw. finde nichts genaues zu. Soll das ein Wert des Urins`s sein? Wurde da was abgegeben? Dann wäre es ein Wert der Niere. Ein anderen Zusammenhang finde ich diesbezüglich leider nicht.

UREE/CREA:

Creatinin; Der Creatinin-Wert hat ebenso wie BUN, Relevanz, was die Nieren betrifft. Der Referenzbereich bei der Katze liegt bei bis 1,6 mg/dl. Labormesswert meist von 0,8 -2,4 mg/dl.

http://www.katzen-lexikon.de/Blutbild

UREA ist ein weiterer Nierenparameter


Zum 2ten Screen:

WBC: Leukozyten gesamt (White Blood Cells) liegen noch in der Norm
LYM: Lymphozyten liegen auch noch in der Norm
MONO: Monozyten liegen auch in der Norm
NEU: Neutrophile Normbereich
EOS: Eosinophile leicht erhöht
BASO: Basophile Granulozyten normal

die restlichen Angaben sind in %

HCT: HCT oder PCV oder Hkt = Hämatokrit (Hematocrit oder packed cell volume) normal
RBC oder Ery: red blood cells normal
HGB: Hämoglobin roter Farbstoff im Blut normal
RETIC: Retikulozyten normal
MCV: Mean Corpuscular Volume normal
RWD: Red Cell Distribution Width normal
MCHC: Mean Corpuscular Hemoglobin Concentration normal
MCH: Mean Corpuscular Hemoglobin normal
PLT: Thrombozyten (Platelet Count) normal
MPV: mittleres Thrombozytenvolumen (mean platelet volume)
PCT: Thrombokrit
PDW: Thrombozytenverteilungsbreite (Platelet Distribution Width)


Erklärungen:

WBC: Leukozyten gesamt:

Leukos kommt aus dem Griechischen und bedeutet weiß. Leukozyten beschreibt also weiße Zellen.Die Leukozyten des Blutes werden in Neutrophile Granulozyten,Lymphozyten, Monozyten, Eosinophile Granulozyten, Basophile Granulozyten unterschieden. Das gesamte ergibt dann den WBC Wert.Weißes Blutbild...

Die einzelnen Funktionen:

Neutro: Weiße Blutkörperchen, die sich mit dem Farbstoff Eosin anfärben.
Eosinophile Granulozyten haben Bedeutung bei der Abwehr von Parasiten (Würmer, Läuse,..), bei bestimmten Allergien und bei Autoimmunerkrankungen. Ihre Vermehrung kann ein Hinweis auf diese Erkrankungen sein. Daneben sind sie aber auch noch bei vielen anderen Erkrankungen erhöht.
Die Eosinophilen Granulozyten werden heute überwiegend automatisiert von speziellen Analysatoren bestimmt. Manchmal werden sie noch im Mikroskop nach Anfärbung gezählt.

http://www.med4you.at/laborbefunde/lbef_neutro.htm

Lymp:
Weiße Blutkörperchen. Der lateinische Ausdruck Lympha heißt klares Wasser. Die Lymphflüssigkeit des Körpers ist im Gegensatz zum Blut klar. Sie fließt im Lymphgefäßsystem zu dem auch die Lymphknoten gehören. In den Lymphknoten sind vorwiegend Lymphozyten.
Die Lymphozyten haben große Bedeutung für die Abwehr von Infekten, besonders von Virus- und Pilzinfektionen. Auch die Produktion der Antikörper des Blutes erfolgt in den Lymphozyten bzw. deren Abkömmlingen, den Plasmazellen.Gemessen werden Lymphozyten im Blut meist maschinell durch spezielle Hämatologieanalysatoren. Diese können Lymphozyten meist präziser zählen als der Mensch im Mikroskop.

http://www.med4you.at/laborbefunde/lbef_lympho.htm

Mono:
Weiße Blutkörperchen, die man in der Anfangszeit der Mikroskopie als einkernige (=mononukleäre) Zellen den "mehrkernigen" Granulozyten gegenüberstellte. Später wurde klar, dass auch die Granulozyten nur einen Kern haben, mag dieser auch aus 2 oder mehreren, nur durch dünne Brücken verbundenen Teilen bestehen. Monozyten verweilen nicht lange im Blut. Sie wandern in das Gewebe und werden dort zu verschiedenen Fresszellen (Makrophagen). Makrophagen können z.B. Bakterien fressen. Dies dient aber nicht nur der Beseitigung des Bakteriums. Eine überaus wichtige Funktion der Fresszellen ist auch, den Lymphozyten Bakterienteile zu präsentieren. Dadurch werden die Lymphozyten auf den Eindringling aufmerksam und starten ihrerseits die Abwehrmechanismen.

http://www.med4you.at/laborbefunde/lbef_mono.htm

Eos:
Weiße Blutkörperchen, die sich mit dem Farbstoff Eosin anfärben.
Eosinophile Granulozyten haben Bedeutung bei der Abwehr von Parasiten (Würmer, Läuse,..), bei bestimmten Allergien und bei Autoimmunerkrankungen. Ihre Vermehrung kann ein Hinweis auf diese Erkrankungen sein. Daneben sind sie aber auch noch bei vielen anderen Erkrankungen erhöht.Die Eosinophilen Granulozyten werden heute überwiegend automatisiert von speziellen Analysatoren bestimmt. Manchmal werden sie noch im Mikroskop nach Anfärbung gezählt.

http://www.med4you.at/laborbefunde/lbef_eos.htm

Baso:

Weiße Blutkörperchen, die sich mit basischen (pH>7) Farbstoffen anfärben.
Die Bedeutung der Basophilen Granulozyten ist nicht restlos geklärt. Sie haben Bedeutung bei bestimmten Allergien.
Die Basophilen Granulozyten werden heute überwiegend automatisiert von speziellen Blutanalysatoren bestimmt. Deren Resultate sind aber bei den Basophilen Granulozyten sehr unzuverlässig. Erhöhte Resultate des Automaten müssen daher durch eine Spezialuntersuchung (Durchflusszytometrie) oder eine aufwendige mikroskopische Analyse abgeklärt werden. Auffällige Basophilenergebnisse, die mit Standardmethoden erstellt wurden, sind immer zu hinterfragen.

http://www.med4you.at/laborbefunde/lbef_baso.htm

HCT: HCT oder PCV oder Hkt = Hämatokrit (Hematocrit oder packed cell volume), vereinfacht ausgedrückt: Anteil des Erythrozytenvolumens am Blutvolumen: Ein erhöhter Wert kann auf Schockzustände, Erregung, angeborene Herzerkrankungen, chronische Lungenerkrankungen, Nierentumore oder Schilddrüsenüberfunktionen hindeuten.
Ein erniedigter Wert kann eigentlich nur physiologischer Natur sein, wie z.B. durch eine Narkose hervorgerufen, ist aber auch z.B. Anzeichen einer Anämie.
http://www.aktiv-fuer-tiere.de/krank/blutbild.htm
Bei Linus war der HCT Wert nach der OP im anämischen Bereich und lag nur bei 25,1%.Aber da der Wert im 2ten BB wieder gestiegen ist, wäre es möglich das es auf die vorherige OP zurückzuführen war das er dort mehr Blut verloren hatte. Die Abstände der BB`s betrugen meine ich 1 Woche.

RBC/HGB: Erythros kommt aus dem Griechischen und bedeutet rot. Die Zellen sind wegen des hohen Gehaltes an rotem Blutfarbstoff (Hämoglobin) rot. Die Hauptaufgabe der roten Blutkörperchen ist der Transport des Sauerstoffs. Sie werden in der Lunge mit Sauerstoff beladen, der im Hämoglobin gebunden wird, und transportieren diesen in den Arterien (Pulsadern) zu den Geweben, wo sie ihn in den Kapillargefäßen abgeben. Das sauerstoffarme Blut kehrt über die Venen zur Lunge zurück.
Rote Blutkörperchen sind nicht kugelig sondern eher scheibenförmig mit einer Eindellung in der Mitte (s.Abbildung: die Aufhellungen im Zentrum der Blutkörperchen).
Die Erythrozyten werden im Knochenmark gebildet. Ein wichtiges, die Bildung anregendes Hormon ist das in der Niere gebildete Erythropoetin (Epo). Die roten Blutkörperchen leben etwa 120 Tage und werden dann abgebaut. Störungen des Gleichgewichts zwischen Abbau bzw. Verlust und Bildung führen zu krankhaften Erhöhungen oder Verminderungen der Erythrozytenzahl.

http://www.med4you.at/laborbefunde/lbef_erys.htm

RETIC: Retikulozyten
Retikulum lat. für Netz. Färbt man die Retikulozyten mit bestimmten Farbstoffen, dann findet man netzähnliche Strukturen. Synonym: Proerythrozyten (eher ungebräuchlich)Retikulozyten sind junge, "frische" rote Blutkörperchen, die gerade aus dem Knochenmark gekommen sind. Nach 1 bis 2 Tagen werden sie zu ganz normalen roten Blutkörperchen, sie verlieren dann die netzige Struktur.Die Bestimmung der Retikulozyten ist vor allem bei Blutarmut (Anämie) von Bedeutung. Sind dabei die Retikulozyten hoch, spricht dies für Verluste der roten Blutkörperchen bei intakter Neubildung (z.B. nach Blutungen oder bei Auflösung der Blutkörperchen [Hämolyse]).
Ist die Blutarmut aber auf eine Blutbildungsstörung zurückzuführen, sind die Retikulozytenzahlen niedrig oder normal (Eisenmangelblutarmut, Knochenmarkserkrankung).
Mit der Retikulozytenmessung lässt sich auch sehr gut kontrollieren, ob z.B. eine Eisentherapie bei Eisenmangel oder eine Vitamintherapie bei Vitaminmangel Erfolg hat. In diesem Fall kommt es nämlich nach wenigen Tagen zu einem starken Anstieg, weil das Knochenmark ja das bekommen hat, was ihm zur Blutproduktion gefehlt hat.

http://www.med4you.at/laborbefunde/lbef_reti.htm

MCV: Mean Corpuscular Volume
Moderne Hämatologieanalysatoren können rote Blutkörperchen nicht nur zählen. Sie bestimmen auch die sog. Erythrozytenindizes, die oft darüber Aufschluss geben können, warum der Patient eine Blutarmut (Anämie) hat. Dabei ist wichtig:
-wie groß ein rotes Blutkörperchen ist. Als Maß der Größe wird das MCV (Mean Corpuscular Volume), das mittlere Volumen des Blutkörperchens angegeben. Warum das "mittlere"? Nun, das Gerät misst tausende rote Blutkörperchen pro Patient. Diese Blutkörperchen sind nicht alle gleich groß. Daher wird als Ergebnis das mittlere Volumen, also die durchschnittliche Größe, angegeben. Nach der Größe der Blutkörperchen teilt man meist die Formen der Blutarmut ein. Das MCV ist dafür also der wichtigste Wert.
http://www.med4you.at/laborbefunde/lbef_ery_indizes.htm

RWD: Red Cell Distribution Width
Das RDW beschreibt, wie oben( auf der Seite selber) erklärt, ob die roten Blutkörperchen gleichmäßig groß sind (normales RDW) oder sich in der Größe stark unterscheiden (hohes RDW).
So versucht man, bei Blutarmutsformen mit niedrigem MCV eine Unterscheidung zwischen Eisenmangelanämie (RDW hoch) und manchen Thalassämie-Formen (RDW normal) zu treffen.
Unter den Anämien mit erhöhtem MCV haben die aplastische Anämie ein normales, die megaloblastären Anämien ein hohes RDW.
Im Allgemeinen wird dem RDW im klinischen Alltag aber kein wirklich großer Stellenwert beigemessen.

http://www.med4you.at/laborbefunde/lbef_ery_indizes.htm

MCHC: Mean Corpuscular Hemoglobin Concentration
-wie konzentriert das Hämoglobin im roten Blutkörperchen ist. Dafür ist das MCHC (Mean Corpuscular Hemoglobin Concentration) das Maß.
MCHC ist etwas anderes als MCH. Der Unterschied wird aber oft nicht klar. Vielleicht ein Beispiel: Statt dem Hämoglobin stellen sie sich Nudeln vor. Sie haben 2 Töpfe mit Nudelsuppe vor sich. In beiden sind je 5 Nudeln. Die Menge an Nudeln (an Hämoglobin) ist also gleich, das MCH ist ident. Im ersten Teller ist aber nur 1 Liter Suppe, im zweiten sind 2 Liter Suppe. Die Konzentration (also das MCHC) der Nudeln (des Hämoglobins) ist also im ersten Teller doppelt so hoch wie im zweiten.

http://www.med4you.at/laborbefunde/lbef_ery_indizes.htm

MCH: Mean Corpuscular Hemoglobin
-wie viel Hämoglobin in einem Blutkörperchen ist. Dies wird als MCH (Mean Corpuscular Hemoglobin), also mittlere Hämoglobinmenge pro rotes Blutkörperchen angegeben.

http://www.med4you.at/laborbefunde/lbef_ery_indizes.htm

PLT: Thrombozyten (Platelet Count)Blutplättchen
Thrombos kommt aus dem Griechischen und bedeutet dicker Tropfen, Blutpfropf. Der Ausdruck "zyten" ist eigentlich falsch, da die Thrombozyten nur Zellteile und keine kompletten Zellen mehr sind.
Die Hauptaufgabe der Thrombozyten liegt im Bereich der Blutgerinnung. Sie sind ganz wesentlich am Zustandekommen eines Blutpfropfes (Thrombus) beteiligt, der Blutungen zum Stehen bringen kann. Thrombozyten werden im Knochenmark gebildet.

http://www.med4you.at/laborbefunde/lbef_thrombo.htm

MPV: mittleres Thrombozytenvolumen (mean platelet volume)
Das MPV beschreibt das Durchschnittsvolumen der Thrombozyten, welches abhängig ist von dem Plättchenalter, der Heterogenität und Reife der Megakaryozyten. Megakaryozyten bilden das Blut im Knochenmark und sind für die Blutgerinnung zuständig. Sie gehören zu den größten Zellen des menschlichen Organismus.
Durch eine inverse Verknüpfung zwischen Plättchenzahl und MPV gilt: Niedrige Thrombozytenzahlen rufen ein erhöhtes MPV hervor. Hingegen stellt ein hoher MPV einen Risikofaktor für eine Gefäßverstopfung beim Herzinfarkt dar. Erhöhte Werte werden durch Infektionen und Diabetes mellitus ausgelöst. Chronische Niereninsuffizienz oder HIV-Infektion sind Ursachen für niedrige Werte.

http://blutbild-werte.de/mittleres-throm...n-mpv.html

PCT: Thrombokrit:
PCT ist ein Protein, das bei schweren bakteriellen, pilzbedingten und parasitären Infektionen sowie bei Sepsis und Multiorganversagen in erhöhter Konzentration im Blutplasma auftritt. Bei viralen Infektionen, Autoimmun- und allergischen Erkrankungen tritt kein PCT-Anstieg auf.
Die PCT-Konzentration spiegelt die Aktivität der systemischen Entzündung wider.
Das Procalcitonin (PCT) ist ein 116 AS Polypeptid und ein Vorläufer des Hormons Calcitonin, das in die Regulation des Calciumstoffwechsels eingreift. PCT hat keine Calcium-regulierende Funktion.
PCT und andere Calcitonin-Vorläufer werden vom Calcitonin I Gene codiert und unter Normalbedingungen in neuroendokrinen Zellen der Schilddrüse produziert. Die Produktion von PCT außerhalb der neuroendokrinen Zellen der Schilddrüse ist normalerweise unterdrückt. PCT ist ein Polypeptid, es wird enzymatisch zu Calcitonin gespalten. Das reife Hormon Calcitonin wird in den neuroendokrinen Zellen prozessiert (modifiziert) und in den sekretoresche Granula gespeichert.
Bei Infektionen durch Bakterien, Pilzen und Protozoen wird in Leber, Niere, Fettgewebe und Muskel das Calcitonin-Gens exprimiert, PCT gebildet und anschließend ins Blut ausgeschüttet. Dabei kommt es zu einem raschen Anstieg der PCT-Konzentration im Blut. Dem gegenüber steigt Calcitonin bei infektionsbedingter Stimulation der PCT-Synthese in den parenchymatösen Organen nicht oder nur minimal an.
PCT kann zur Identifikation einer Infektion bzw. einer Sepsis verwendet werden.
Differentialdiagnostisch Hilft PCT inder Unterscheidung zwischen bakteriellen Entzündungen (hohe Konzentration) und viraler Infektion bzw. Erkrankung autoimmuner Genese (PCT nicht erhöht).
PCT selbst hat auch Wirkung, es steigert die Entzündungsreaktion. Antikörper gegen PCT konnten am septischen Hamster das Überleben steigern.
Calcitonin und Procalcitonin binden am Calcitoninrezeptor und einem ähnlichen Rezeptor (Calcitonin receptor like receptor). 3 Proteine (receptor activity-modifying- proteins) modulieren die intracelluläre Signalkaskade.

http://www.charite.de/zlp/routine/referenzdb/54893.htm

PDW: Thrombozytenverteilungsbreite

Verteilungsindex der Thrombozyten


Lg Tanja

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MewChan, Piepmatz
26.05.2013, 22:15
Beitrag: #60
RE: Unser Charly... Eventueller Gehirntumor oder Leber Vergiftung
Hallo Tanja, du bist unglaublich :-). Ich hab noch garnicht alles gelesen aber ich muss dir für diese Mühe die du dir gemacht hast schonmal danke sagen. Das ist der Hammer was du da zusammengetragen hast, mensch das hat Zeit gekostet!!!! Du bist ein Goldstück. Ich drücke dich ganz doll
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