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Die Sozialisation einer Katze
17.04.2013, 18:29
Beitrag: #1
Information Die Sozialisation einer Katze
Es ist sehr wichtig, dass Katzen, die beim Menschen leben, frühzeitig sozialisiert werden.
Die ersten 7 Wochen nach der Geburt sind die wichtigsten und sensibelsten, um den gesunden und unbefangenen Umgang mit Menschen zu lernen.
Es ist noch nicht ausreichend geklärt, ob diese Phase auch für den Umgang mit anderen Katzen gilt, wahrscheinlich dauert sie aber länger.

Am besten ist es so früh wie möglich anzufangen.
Wenn man den Bauch der trächtigen Katze streichelt, gewöhnen sich die ungeborenen Kätzchen schon an die Berührung des Menschen.
Das ist natürlich nicht immer möglich, eigentlich nur bei Züchtern oder bei trächtigen Streunern, die man eingefangen hat (wenn sie es zulassen).

Die Kätzchen werden blind und taub geboren und orientieren sich an der Wärme und am Geruch der Mutter und der Geschwister.

Mit wenigen Tagen beginnen sie schon zu fauchen und zu spucken, wenn sie einen fremden Geruch wahrnehmen, wie eine fremde Hand zum Beispiel.

Wenn Kätzchen in einer Umgebung mit Menschen, kleinen Kindern, Hunden, anderen Katzen, anderen Tieren und den alltäglichen Geräuschen und Gerüchen aufwachsen, werden sie viel freundlicher, anhänglicher und kontaktfreudiger, weil sie das alles schon kennen und keine Angst haben.

Die Mutterkatze ist in einer sicheren Umgebung entspannt, hat keine Angst und leitet diese Sicherheit an die Kätzchen weiter.
Die Kleinen fühlen sich wohl und können so die Welt unbeschwert erkunden.

Bei Bauernhofkatzen trifft man allzu häufig sehr scheue und ängstliche Kätzchen, die sich wie richtige wilde Tiger aufführen. Das liegt daran, dass die Mutterkatze die Kleinen versteckt und sehr reizarm aufzieht.
Wenn sie dann "vorgestellt" werden, ist die sensible Phase schon vorbei und es ist schwer und oft langwierig, die Katzen an den Umgang mit Menschen zu gewöhnen.
Manchmal fassen sie ein Leben lang kein richtiges Vertrauen und bleiben immer auf der Hut.

Es ist auch sehr sehr wichtig, dass Kätzchen mit Geschwistern und/ oder anderen Katzen aufwachsen, damit sie sich als Katzen identifizieren und erleben können. Sie müssen die wichtigen Verhaltensweisen lernen und anwenden, die ihnen nur von Artgenossen beigebracht werden können.
Die Mutterkatze ist im Umgang mit ihren Kätzchen sehr konsequent und hart und bringt ihnen alles bei.
Die Kätzchen lernen Selbstkontrolle und Frustrationstoleranz, was ihnen den Umgang mit Mensch und Katze erleichtert und hilft, Aggressionen besser zu bewältigen.
Diese Erziehung kann ein Mensch niemals ersetzen!!!

Daher darf man Kätzchen keinesfalls alleine aufziehen mit dem Hintergedanken, dass sie dann anhänglicher werden und sich auf den Menschen fixieren.
Im Optimalfall bleiben die Kätzchen bis zur 16. Lebenswoche bei ihrer Mutter.

Quelle:
Aus dem Buch "Miez, Miez - na komm!" von Sabine Schroll
Abschnitt "Sozialisation - die gute Kinderstube"

In meinen eigenen Worten zusammengefasst und einiges hinzugefügt.

Manchmal ertappe ich mich dabei, wie ich mit mir selbst spreche. Und dann lachen wir beide!

JuArt

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Checky, Esperanza, Katzenweihnachtsmann, magic70, Piepmatz
17.04.2013, 21:06
Beitrag: #2
RE: Die Sozialisation einer Katze
Klugscheissmodus: Wegen dem Titel:

Heisst das nicht eher "Sozialisierung" ?

Selbstgenähtes mit Heart
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[Bild: 18986994de.jpg]
Liebe Grüße von Silvia + Flummiezwuckel Zeus / sowie Schneefußbärchen Caspar und Flitzefurzi Nelos im Herzen und unter der Haut! Für Immer!
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18.04.2013, 07:03
Beitrag: #3
RE: Die Sozialisation einer Katze
(17.04.2013 21:06)Piepmatz schrieb:  Klugscheissmodus: Wegen dem Titel:

Heisst das nicht eher "Sozialisierung" ?

Habe ich auch überlegt, aber die gute Frau hatte das so in der Überschrift und im Internet findet man beides, bei Wiki wird man auf Sozialisation verwiesen, wenn man Sozialisierung eintippt.

Manchmal ertappe ich mich dabei, wie ich mit mir selbst spreche. Und dann lachen wir beide!

JuArt

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